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Essensspaß für Groß und Klein

Kinder brauchen zum Glück …

bedingungslose Liebe, Spiel und Spaß, viel Bewegung an frischer Luft und eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Kind

Eine sinnvoll zusammengesetzte Ernährung ist ein wichtiger Baustein für die körperliche und geistige Entwicklung unserer Kinder.

Ich biete Ihnen eine Ernährungsberatung, die speziell auf Ihren Alltag abgestimmt und auf Ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet ist.

Dass gesunde Ernährung nicht nur schmackhaft ist und Spaß macht, sondern dabei auch noch leicht umzusetzen ist, möchte ich Ihnen ebenso nahebringen wie das frühzeitige Vermeiden ernährungsabhängiger Erkrankungen und Allergien bei Kindern.

Ernährungserziehung beginnt bereits im Bauch der Mutter
und nicht erst im Kindergarten.

Ich möchte sensibilisieren, informieren und Ihnen eine neue Sicht ermöglichen, gerade im Hinblick auf Ernährungsfallen der Medien und Industrie.

Ihre Kinder brauchen an ihrer Seite liebende aber auch
wissende Mütter und Väter.

Vegane Leberwurst aus roten Bohnen

rote BohnenIch höre von vielen Mamas, dass ihre Kinder (ca. 1 Jahr alt) oft Leberwurst als Brotaufstrich bekommen.
Leberwurst gehört eher zu den fettreichen Wurstsorten und enthält viele künstliche Zusätze (z.B. Nitrit, Aromen und Konservierungsstoffe).

Als Brotaufstriche für Kleinkinder werden eher magere Wurstsorten, sowie andere Brotbeläge wie Käse, vegetarische Brotaufstriche, Frischkäse oder Quark, Nuss- oder Obstmus empfohlen.

Da aber eine Leberwurststulle unschlagbar gut schmeckt, möchte ich Euch hier eine echte und super leckere Leberwurst- Alternative vorstellen, die ohne künstliche Zusatzstoffe und mit viel weniger Salz auskommt und jede Menge wertvolle Inhaltsstoffe, wie Eisen, essentielle Fettsäuren, hochwertiges Eiweiß und viele Ballaststoffe enthält.

Meine Lieben haben den Unterschied (fast) gar nicht bemerkt.

Zutaten:

  • 1 Glas rote Bohnen (250 g Abtropfgewicht), kurz abspülen und abtropfen lassen
  • 200 g geräucherten Bio-Tofu in Stücken
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 EL kaltgepresstes, natives Rapsöl
  • 2 Teelöffel Majoran
  • 1/2 Teelöffel getrocknete Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:Leberwurst

Ich nutze für die Zubereitung gerne meinen Thermomix. Jeder andere Mixer tut es aber auch.
Zuerst die klein geschnittene Zwiebel zusammen mit Majoran und 2 EL Olivenöl kurz andünsten.

Den Tofu zusammen mit den Bohnen, 3 EL Rapsöl, Petersilie, Salz und Peffer pürieren bis eine relativ glatte Masse entsteht.
Gerne nochmal mit den Gewürzen abschmecken und mit frischem Brot genießen. Dazu Apfelschnitze anbieten, denn diese Kombi schmeckt besonders gut.

Guten Appetit!

 

 

Bildquelle: pixabay.com

Beikost mal anders – stressfrei und entspannt

Beikost2

Der genaue Zeitpunkt für den ersten Brei ist von Kind zu Kind verschieden. Er hängt nicht nur vom Entwicklungszustand und Interesse Deines Kindes an fester Nahrung ab, sondern auch davon ob Mama, Papa und Baby bereit sind für diesen ersten Ablöseprozess.

Frühestens mit Beginn des 5. Monats kann die Zeit für den ersten Brei beginnen.

Wer sich zu diesem Thema informiert, stolpert immer wieder über den Begriff „Beikostfahrplan“. Dieser dient zur Orientierung und Du kannst Dir denken, dass ein Baby-Alltag niemals nach Plan abläuft.

Hier habe ich einen wunderbaren Erfahrungsbericht von einer meiner Kursteilnehmerinnen. Lest selbst, was sie und ihre Tochter Flora beim gemeinsamen „Schritt für Schritt zum ersten Brei“ erlebt haben:

Wir haben seit letzter Woche den Mittagsbrei eingeführt.

Das erste Mal: Karotten- Brei.
Bin vorher noch nie mit so einem abschätzigen Blick von meiner Tochter bedacht worden… Es wurde alles verworfen. Flexilöffel fetzen zum Spielen, aber bitte nicht im Mund…

Das zweite Mal: Pastinaken- Brei.
Reaktion: Interessant, aber lass mal gut sein.

Das dritte Mal: Pastinaken- Brei.
Ups, ich hab aus Versehen was verschluckt! Dabei wollte ich nur meinen Kopf auf den Knien herumschwingen.

Das vierte Mal: Pastinaken Brei.
Drei Flexilöffel voll gefuttert. Wurde von Muttern am Gaumen abgestrichen, weil der Löffel sonst mit der Zunge rausgeworfen wird. Danach verschluckt, Kind puterrot und am schreien. Die Brust zum Runterkommen bitte.

Heute: Mutters Freundin war da. Sie hat Flora auf dem Schoß, spielt mit den Händchen, damit sie den Brei nicht überall verteilt und die Mama konnte in Ruhe den gesamten Brei mit einem ganz normalen Metall-Teelöffel im Kind versenken.
Essen fetzt! :-)

Wir sind also dabei!

Liebe Grüße

Wenn Dein Baby große Schwierigkeiten hat, sich an das Essen vom Löffel zu gewöhnen, ist es vielleicht noch nicht reif für diesen Schritt. Dann tut eine Pause gut und dann versucht es in ein bis zwei Wochen nochmal.

Einigen Babys fällt es schwer, sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen. Sie müssen eine Zutat einfach häufiger probieren, um sie zu mögen (teilweise bis zu 10 mal!).

Also habt Geduld und vor allem Spaß am Mittagstisch!

Bildquelle: pixabay.com