Umweltschutz auf dem Teller- Wie gelingt Klima-bewusstes Essen?

Erde-Baum

Liebe Natur- und Gutmenschen,

was soll man denn nun einkaufen, um sich nicht ständig wie ein „Ökoschweinchen“ in unserer Umwelt zu verhalten?

  • Regional?
  • Saisonal?
  • Bio oder nicht?

Welcher „carbon footprint“, „water footprint“ oder welches Nachhaltigkeitssiegel kann bei unseren Produkten im Einkaufswagen überzeugen?

Mal ehrlich, warum machen wir es nicht einfach wie unsere Eltern oder Großeltern? Essen, was aus dem Garten kommt und vor allem dann wann es kommt!

Sagt auch schon der attraktive Hardy Krüger Junior in seinem Kochbuch „Natürlich koche ich“. Dann müssen wir uns über die Ökobilanz unserer eingekauften Produkte auch nicht so viele Sorgen machen.

Hierzu ein traditionelles, westafrikanisches Rezept, was Euch vielleicht so mundet wie mir und in die Sommersaison ideal passt.

PS: Die Gewürze und Erdnussbutter sind natürlich nicht saisonal. Klar, das ist in unseren Breitengraden auch schwierig.

Vegetarisches Mafé (Zutaten für 4 Portionen):

  • 250 g KohlrabiDaniela-Suppe
  • 250 g Karotten
  • 400 g Kartoffeln
  • 100 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Currypulver
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver

Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden.

In einem großen Topf das Öl erhitzen, Currypulver kurz anbraten, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Anschließend das Gemüse und die Kartoffeln zugeben und kurz anbraten. Erdnussbutter, Tomatenmark, Sojasoße zugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen.
Kurz aufkochen, zudecken und bei kleiner Hitze 20 Min. kochen, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist. Ab und zu umrühren.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Diese Zeilen wurden freundlicherweise von einer lieben Freundin zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an die fleißige Autorin Daniela Müller (hat Agrarwissenschaften studiert und arbeitet als Klima- und Wasserschutzberaterin an der Ostseeküste)!

Habt Ihr Euch auch schon einmal die Frage gestellt, ob auch „Bio“ drin ist, wenn es auf der Verpackung groß ausgewiesen ist? Dann kann ich Euch den perfekten kleinen Wegweiser durch den „Bio-Dschungel“ und die „Öko-Fallen“ empfehlen:
„Bio drauf? Bio drin?“ von Annette Sabersky (Südwest Verlag). Dieses Büchlein ist mein Begleiter beim Einkauf, denn es bietet kurz und knapp alles zum Thema Bio-Kennzeichnung und -Landwirtschaft.

Bildquelle: pixabay.com
Rezeptquelle: chefkoch.de

Grüne Smoothies – leckere und vollwertige Powergetränke

grüner Smoothi 1Es gibt unendliche viele Möglichkeiten grünes Gemüse in ein Glas zu verpacken- kombiniert mit leckeren Früchten und etwas Mandelmus, was das Ganze so richtig schön cremig macht. Hier haben garantiert auch die kleinen oder großen „Gemüsemuffel“ Spaß am gesunden Gemüse.

Was sind grüne Smoothies?

Hier wird Rohkost mittels eines Pürierstabes oder Mixers trinkbar gemacht. Somit haben wir das Ganze und das Gute ( wie sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorophyll, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe) der Frucht in einem Glas und können den Vorteil des gesamten Fruchtfleisches in einer Mahlzeit genießen und leisten obendrein einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit. Die enthaltenen Vitalstoffe haben antibakterielle, immunstimulierende, darmreinigende, leberschützende und zahlreiche weitere gesundheitlich wertvolle Wirkungen.

Zutaten nach Geschmack variieren:

  • Obst und Gemüse der Saison (Hier habe ich alles was im Obstkorb und im Gemüsefach verwertet werden wollte, wild durcheinander gemixt: Banane, Kiwi, Apfel, Weißkohl, Spinat, Chicorée)
  • 1 TL weißes Mandelmus
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Haferflocken
  • Orangen- und/ oder Apfelsaft
  • Reis- oder Dinkelmilch
  • mit Wasser auf die gewünschte Konsistenz bringen

Viel Spaß beim Experimentieren!

Einen besonderen Vorteil bieten Smoothies auch für Vegetarier und Veganer, die gut auf ihren Eisenstatus achten sollten. Das pflanzliche Eisen ist im Gegensatz zum tierischen Eisen für den menschlichen Körper schlechter verwertbar. Die Eisenaufnahme lässt sich jedoch durch die Anwesenheit von Vitamin C fördern. Deshalb ist die Kombination von Eisen-reichen pflanzlichen Lebensmitteln (z.B Haferflocken, Feldsalat, Mandeln, Spinat) mit Vitamin-C-reichen pflanzlichen Lebensmitteln (z.B. Kiwi, Apfel, Weißkohl, Wirsing, Chicorée) ideal.

Um nicht nur die wasserlöslichen, sondern auch die fettlöslichen Vitamine unserem Körper optimal zur Verfügung zu stellen, ist es vorteilhaft der Rezeptur pflanzliches Fett z.B. in Form von Mandelmus oder einem milden Leinöl zuzufügen. Obendrein sind diese reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3- und 6- Fettsäuren), die essentiell für unsere Ernährung sind.

Ob als praktisches, schnelles Frühstück oder als ideale Zwischenmahlzeit, grüne Smoothies können so viel- aber vor allem sind sie fix zubereitet und unverschämt lecker!

Am gesündesten sind sie natürlich frisch zubereitet. Sie lassen sich jedoch prima einen Tag im Kühlschrank (luftdicht verschlossen!) aufbewahren.

Guten Appetit!